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Flechten färben Inka-Stadt

Machu Picchu dunkelgrün



Die monumentalen Bauten in der berühmten Ruinenstadt Machu Picchu in Peru verlieren ihre helle Farbe. Flechten, die sich unkontrolliert vermehren, überwuchern nach Angaben der örtlichen Behörden die Steine der Inka-Stadt und färben sie dunkelgrün. Die Kulturbehörden in Peru appellierten jetzt an die Unesco und an Wissenschaftler in aller Welt, sie beim Kampf gegen die Plage zu unterstützen. „Wir werden ein hoch spezialisiertes Team von der Unesco einberufen, damit es das Phänomen studiert und uns hilft, gegen die Flechten anzukommen“, sagte der regionale Kulturdirektor in Cuzco, David Ugarte. Ägyptische Archäologen, die demnächst in Peru erwartet werden, sollen nach ihren Erfahrungen beim Umgang mit den Pyramiden befragt werden. Die Flechten besiedeln die Steine in Machu Picchu und sprengen deren obere Schicht. Die Vermehrung der Flechten werde dem Einfluss von Feuchtigkeit und Wind sowie der Anwesenheit von Menschen zugeschrieben. Ein Team von mehr als 50 Personen schlägt täglich mit Bambusruten auf die Steine, um die Flechteninvasion in Grenzen zu halten. dpa

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