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Studie: Mehr Chinesisch-Unterricht an deutschen Schulen

In deutschen Schulen hat das Interesse an der chinesischen Sprache nach Angaben der Kultusministerkonferenz (KMK) deutlich zugenommen. Wie aus einer am Mittwoch in Bonn vorgelegten Studie des Pädagogischen Austauschdienstes der KMK hervorgeht, gab es im Schuljahr 2010/11 mindestens 232 Schulen, die Chinesisch als Fremdsprache im Unterricht oder in einer Arbeitsgemeinschaft anboten. Dies entspreche einer Steigerung von 45 Prozent im Vergleich zu einer Untersuchung vor vier Jahren. Bundesweit lernten rund 5800 Schüler Chinesisch. Stark gestiegen sei auch die Zahl deutsch-chinesischer Schulpartnerschaften, von denen bislang 210 bekannt seien, 2007 waren es 144. Zwar habe Chinesisch im Vergleich zu anderen modernen Fremdsprachen weiterhin Exotenstatus, sagte KMK-Generalsekretär Erich Thies. „Das Interesse ist in den vergangenen Jahren allerdings spürbar gewachsen.“ KNA

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