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Haarverlust brachte Vormenschen bessere Kühlung



Die spärliche Behaarung und der aufrechte Gang sind die auffallendsten äußeren Merkmale des Menschen. Verschiedene Theorien versuchen zu erklären, wie sich diese Merkmale entwickelten. Mit einem Computermodell bestätigten britische Biologen jetzt die Annahme, wonach der Haarverlust die Körperkühlung mittels Schwitzen erleichterte. In ihrem Computermodell gingen sie davon aus, dass unsere Vorfahren irgendwann zu ausdauernden Läufern wurden, die ihre Beute zu Tode hetzten. Berechnungen der Wärmeregulation des Körpers ergaben, dass die dazu nötige Laufleistung im heißen Klima Afrikas erst dann möglich war, als aus dem behaarten der nackte Affe wurde, schreiben die Forscher um Graeme Ruxton im „Journal of Human Evolution“. wsa

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