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Religion macht nicht überall glücklich



Religiosität hängt nur in religiösen Ländern mit einem besseren psychischen Wohlbefinden zusammen. In Ländern wie Deutschland, in denen religiöser Glaube weniger zur gesellschaftlichen Norm gehört, zeigten sich so gut wie keine Unterschiede im Wohlbefinden und im Selbstwerterleben zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen. Diese Ergebnisse zeigt die Studie von Psychologen der Humboldt-Universität (HU), der University of Southampton und der Onlinepartnervermittlung „E-Darling“, wie die HU mitteilt. Die Forscher untersuchten anonymisierte Daten von 200 000 Mitgliedern der Partnervermittlung. Tsp

Südwest-CDU und Schavan nähern sich im Bildungsstreit an

Die Südwest-CDU und Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) haben sich im Bildungsstreit angenähert. Bei einem Landesparteitag in Stuttgart betonte die ehemalige baden-württembergische Kultusministerin am Samstag, nicht die Hauptschule, aber der Hauptschulabschluss müsse erhalten bleiben. Eine Zusammenarbeit von Haupt- und Realschule sei angesichts stark rückläufiger Schülerzahlen geboten. „Die größte bildungspolitische Herausforderung in Baden-Württemberg wird sein, in zehn Jahren den ländlichen Raum nicht abgehängt zu haben mangels Schülerzahlen“, sagte Schavan. Dabei sei es ihr egal, unter welchem Namen – Mittel- oder Oberschule – die Kooperation erfolge. Mit ihrem Vorstoß war Schavan bei der CDU in Baden-Württemberg angeeckt, die noch vor einem guten halben Jahr im Wahlkampf für den Erhalt der Hauptschule geworben hatte. dpa

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