NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Hochschulverband: Bund soll Zulassung regeln

Der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Bernhard Kempen, hat Bund und Länder aufgerufen, „das absurde Theater um die Vergabe von Studienplätzen zu beenden“. Während der Numerus clausus ausufere, stünden immer mehr Studierende bei der Zulassung einem „undurchsichtigen bürokratischen Hindernislauf“ gegenüber: Die Verzögerungen bei der geplanten zentralen Zulassungssoftware wegen technischer Probleme sei „eine Blamage bis auf die Knochen, insbesondere für die selbsternannte ,Bildungsrepublik’, die sich ihrer High-Tech-Offensiven rühmt“, erklärte Kempen. Die bisherige Investition von 15 Millionen Euro werde von den Verantwortlichen mit „müdem Schulterzucken quittiert“. Diejenigen, die die Verzögerung zu verantworten hätten, müssten aber in Regress genommen werden. Bundesbildungsministerin Annette Schavan solle ihre Regelungskompetenz bei der Zulassung wahrnehmen, indem sie Druck ausübe und auch dafür sorge, dass sich später alle Hochschulen an dem zentralen Vergabeverfahren beteiligen: Andernfalls solle sie „lieber auf der Auswechsel- statt auf der Regierungsbank Platz nehmen“, erklärte Kempen. Tsp

US-Studierende können Unikredite nicht zurückzahlen

Immer mehr Studierende in den USA können ihre Studienkredite nicht zurückzahlen. Unter Universitätsstudierenden sei 2010 die Kreditausfallrate innerhalb der ersten zwei Jahre der Rückzahlperiode auf 15 Prozent gestiegen. Im Jahr zuvor betrug die Ausfallrate 11,6 Prozent. Das berichtet die „New York Times“. Die Daten beziehen sich auf Studierende mit einem „Federal Loan“. Darunter versteht man Studiendarlehen, für die die US-Regierung die Garantie übernimmt. tiw

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben