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Regelmäßiger Kaffeekonsum, geringeres Hautkrebsrisiko



Regelmäßiger Kaffeekonsum geht laut einer US-Studie vor allem bei Frauen mit einem geringeren Hautkrebsrisiko einher. Nach einer am Montag bei einem Krebsforscherkongress in Boston vorgestellten bislang unveröffentlichten Untersuchung hatten Frauen, die täglich mehr als drei Tassen koffeinhaltigen Kaffee tranken, ein um 20 Prozent niedrigeres Risiko ein Basalzellenkarzinom zu entwickeln als ihre Geschlechtsgenossinnen, die weniger als eine Tasse pro Monat zu sich nahmen. Bei Männern lag das Hautkrebsrisiko bei regelmäßigem Kaffeegenuss um neun Prozent niedriger. Die Studie zeige, dass Kaffeekonsum ein wichtiger Weg bei der Prävention gegen Basalzellenkarzinome sein könne, sagte Mitautor Fengju Song. Die Wissenschaftler werteten Daten von mehr als 110 000 Personen aus. AFP

Wale nehmen weite Wege

für die Haut
pflege in Kauf

Orcas der Antarktis schwimmen tausende Kilometer in subtropische Gewässer – zur Körperpflege. Die Wale könnten das warme Wasser nutzen, um ihre Haut auf Vordermann zu bringen, schreiben US-Forscher im Journal „Biology Letters“. Im Gegensatz zu den antarktischen Gewässern gebe es dort die Möglichkeit, das Hautgewebe zu erneuern, ohne allzu viel Körperwärme dabei zu verlieren. Das Team von der Ozean- und Klimabehörde NOAA vermutet allerdings, dass es bei der Hautpflege in tropischen Gewässern nicht so sehr um Schönheit, sondern eher um Gesundheit geht. In den kalten Gewässern bilden sich dicke Schichten von Kieselalgen auf der Haut. Antarktische Orcas sehen deshalb oft gelblich aus. Im warmen Wasser könne ein Wal eher diese Algen abschruppen und sein Hautgewebe erneuern als in kalten. dpa

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