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Deutsche Hochschulmedizin sorgt sich um Lehrkrankenhäuser



Die Deutsche Hochschulmedizin, der Dachverband der medizinischen Fakultäten und Uniklinika, kritisiert Pläne des Bundesgesundheitsministeriums, den Universitäten ihre Mitsprache bei der Auswahl von Lehrkrankenhäusern zu entziehen. Ab 2013 sollten die Länder allein entscheiden dürfen, wo Studierende im Praktischen Jahr ausgebildet werden, erklärte Dieter Bitter-Suermann, Präsident des Medizinischen Fakultätentags am Dienstag. Damit wolle das Gesundheitsministerium den Landarztmangel bekämpfen: „Dies lehnen wir ab.“ Die Anwesenheit einer Medizinischen Fakultät in einer Region sei „unerheblich für die Dichte an Ärztinnen und Ärzten“. akü

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