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Albumin aus Reis als Alternative

zu Blutplasma



Aus gentechnisch verändertem Reis haben chinesische Wissenschaftler menschliches Albumin (HSA) gewonnen. Pro Kilogramm Reiskörner seien 2,75 Gramm des lebenswichtigen Proteins produziert worden, berichten die Forscher im Fachjournla „PNAS“. Das Albumin sei identisch mit dem natürlichen und wirke auch ebenso, wie Versuche mit leberkranken Ratten zeigten. Albumin reguliert die Flüssigkeitsverteilung zwischen Blut und Körpergewebe, zudem fungiert es im Blut als Molekültransporter. In der Medizin ist es Basis lebenswichtiger Medikamente etwa bei schweren Leberkrankheiten oder in der Dialyse. Das Protein (Eiweiß) wird normalerweise aus Blutplasma gewonnen, eine mühevolle und langwierige Prozedur. Das Team um Yang He von der Universität Wuhan hatte daraufhin das Albumin-Gen in Reispflanzen eingebracht. Der transgene Reis könne eine kostengünstige Quelle für Albumin werden, hoffen die Forscher. dpa

Pendelverkehr zur Internationalen Raumstation wieder aufgenommen

Der Flugverkehr zur Internationalen Raumstation ISS ist wieder eröffnet. Nach einer Zwangspause wegen des Absturzes einer „Sojus“-Rakete am 24. August ist am Sonntagmittag der unbemannte Frachter „Progress“ mit 2,6 Tonnen Nachschub vom Kosmodrom Baikonur zur ISS gestartet, teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos mit. Die Kopplung ist für Mittwoch geplant. Der nächste bemannte Flug soll am 14. November stattfinden. dapd

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