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Für die vielen neuen Studierenden fehlt Wohnraum

Der Studentenandrang führt nach Angaben der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) bei Erstsemestern in vielen Städten zu einer großen Wohnungsnot. „Das Angebot an Wohnheimplätzen reicht bei Weitem nicht aus“, teilte HRK-Präsidentin Margret Wintermantel am Montag mit. Vor allem in Niedersachsen und Bayern sei es – wegen doppelter Abiturjahrgänge durch die Verkürzung der Gymnasialzeit – zu einem deutlichen Anstieg der Anfängerzahl gekommen. Der Ansturm auf die Hochschulen habe sich auch bei der Online-Studienplatzbörse der HRK mit einem kräftigen Plus an Zugriffen bemerkbar gemacht. Erfreulich sei, dass Hochschulen in Ostdeutschland verstärkt Bewerbungen aus dem Westen registrierten. Auch an Nordrhein-Westfalen geht der Sturm nicht vorbei: Laut Landesregierung beginnen an den 69 Hochschulen im Land in diesem Jahr so viele junge Menschen ein Studium wie nie zuvor. dpa

US-Schulen streichen Unterrichtstage aus Geldnot

Vielen amerikanischen Schulen fehlt das Geld für fünf Tage Unterricht pro Woche. Es gebe mittlerweile fast 300 Schulbezirke in den USA, die wegen knapper öffentlicher Kassen einen Schultag streichen mussten, berichtete jetzt die „Washington Post“. Das seien doppelt so viele wie vor zwei Jahren. Lokalregierungen müssen stets einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen und kommen wegen steigender Kosten meist nicht um Entlassungen herum. Nach Angaben der US-Regierung haben seit 2008 rund 300 000 Lehrer ihren Job verloren – das ist einer von 14. Allein im kommenden Jahr könnten bis zu 280 000 folgen. dpa

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