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Hamburger Wissenschaftspreis geht an den Chemiker Ferdi Schüth



Für die Forschung an chemischen Beschleunigern wird der Mülheimer Forscher Ferdi Schüth mit dem Hamburger Wissenschaftspreis 2011 ausgezeichnet. Das teilte die Akademie der Wissenschaften in Hamburg mit. Der Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr werde für „wegweisende Katalysatorforschung“ gewürdigt, vor allem zur Speicherung von Wasserstoff sowie die Erdgas- und Biomassenutzung, hieß es. „Ferdi Schüth und seinem Team ist es gelungen, Holz und Zellulose zu verzuckern, und von diesem Produkt her Kraftstoffe und Chemikalien zu produzieren“, begründete Akademiepräsident Heimo Reinitzer. Der Preis ist mit 100 000 Euro dotiert. dpa

Asteroid „Lutetia“ zeigt ungewöhnlich hohe Dichte

Der 120 Kilometer große Asteroid „Lutetia“ überrascht die Forscher. Im Gegensatz zu anderen Asteroiden ist er kein lose gepackter Gesteinshaufen, sondern ein fester Körper mit einer Dichte höher als der von Granit. Das zeigen jetzt veröffentlichte Daten der Raumsonde „Rosetta“, die im Juli 2010 an dem Himmelskörper vorbeigeflogen ist. Das Team um Mikko Kaasalainen zieht daraus den Schluss, dass Lutetia ein fast intakter Planetenbaustein aus der Frühzeit des Sonnensystems ist. Die Forscher ermittelten die Dichte des Himmelskörpers, indem sie die Masse anhand der auf die Raumsonde wirkenden Anziehungskraft und das Volumen mithilfe eines von Kaasalainen entwickelten Modells bestimmten.wsa

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