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Sklavenhandel brachte Malariaerreger nach Südamerika



Der gefährlichste Malariaerreger Plasmodium falciparum gelangte mit dem Sklavenhandel von Afrika nach Südamerika. Das zeigt eine vergleichende Genanalyse der Parasiten, die ein Team um Erhan Yalcindag von der Universität Montpellier im Fachblatt „PNAS“ vorstellt. Damit gehe der Erreger nicht auf sehr viel ältere Ursprünge zurück, wie ältere Beweismaterialien nahelegen. Die Wissenschaftler entdeckten zwei genetische Hauptstränge des Parasiten in Südamerika: einen nördlichen und einen südlichen. Sie vermuten, dass die beiden Stränge unabhängig voneinander während des Sklavenhandels eingeschleppt wurden. dpa

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