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Gletscher und Eiskappen schmelzen weniger stark als vermutet



Das Abschmelzen von Eismassen auf den Kontinenten hat den Meeresspiegel zwischen 2003 und 2010 um etwa 1,5 Millimeter pro Jahr erhöht. Das berichten Forscher nach einer detaillierten Auswertung von Satellitenbildern im Fachblatt „Nature“. Damit haben Gletscher und Eiskappen in diesem Zeitraum deutlich weniger Masse verloren als bisher angenommen. Vor allem in den Hochgebirgen Asiens sei der Verlust geringer als in früheren Studien errechnet, schreiben Thomas Jacob und Kollegen von der Universität Colorado in Boulder. Daraus langfristige Aussagen abzuleiten ist schwierig. Die Untersuchung umfasst nur einen kurzen Zeitraum von acht Jahren, wie Jonathan Bamber von der Uni Bristol in einem Kommentar schreibt. dpa

Halbäffchen auf den Philippinen verständigen sich per Ultraschall

Philippinen-Koboldmakis (Tarsius syrichta) verständigen sich mithilfe von Ultraschall. Das hat auch den Vorteil, dass sie trotz Alarmrufen weniger leicht von ihren Feinden aufgespürt werden können, berichten US-Biologen um Nathaniel Dominy. Ihnen war aufgefallen, dass sich die Tiere im Gegensatz zu einigen anderen Maki-Arten nicht mit Lauten zu verständigen schienen. Dabei entdeckten sie den quasi „privaten Kommunikationskanal“, wie sie in den „Biology Letters“ schreiben. Weitere Untersuchungen zeigten, dass die Tiere Töne mit einer Frequenz von mehr als 90 Kilohertz wahrnehmen. Bei Menschen liegt die Obergrenze bei 20 Kilohertz. wsa

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