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Länder beraten Konsequenzen

aus Professorenurteil

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Professorenbesoldung wollen die Kultusminister am 8. März in Berlin über mögliche bundesweite Konsequenzen beraten. Die Richter hatten zwar mit ihrer Entscheidung nur die Besoldung von Professoren der mittleren Vergütungsgruppe W2 in Hessen für verfassungswidrig erklärt. Die Kritik an der nicht dem Amt des Professors angemessenen Bezahlung lässt sich jedoch auf viele andere Bundesländer übertragen. Mehrere Länder haben eine Prüfung des Urteils angekündigt. Sie fürchten erhebliche Mehrausgaben in einer Zeit, in der ohnehin wegen der steigenden Studentenzahlen zusätzliche Hochschullehrer eingestellt werden müssen. Bei dem Treffen will nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre im Oktober wegen der Euro-Krise ausgefallene Visite bei der Kultusministerkonferenz nachholen. Thema sei vor allem die Integration von Migranten. dpa

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