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„Keine Toleranz bei Schreibfehlern“



Die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Lesen und Schreiben, Renate Valtin, hat vor zu großer Toleranz bei fehlerhafter Rechtschreibung in der Grundschule gewarnt. „Die von Jürgen Reichen propagierte Methode ’Lesen durch Schreiben’ sollte verboten werden“, forderte die Berliner Professorin für Grundschuldidaktik jetzt in „Focus Schule“. Die Methode, die weder Leseunterricht noch Rechtschreibübungen vorsieht, überfordere die Kinder. Zwar würden diese ermutigt, früh selbstständig Texte zu verfassen. Aber das kommunikative Schreibenlernen müsse in eine systematische Anleitung zum Lesenlernen eingebettet werden. Fehler müssten behutsam korrigiert werden. tiw

Pläne für bessere Lehrerbildung

Die Kultusministerkonferenz hat Eckpunkte für die geplante Lehrerbildungsinitiative vorgelegt. Die Angebote der Unis sollten profiliert, der Praxisbezug verstärkt und die Beratung der Studierenden verbessert werden, hieß es anlässlich eines Bund-Länder-Fachgesprächs am Montag. Bundesbildungsministerin Schavan hatte im Dezember eine „Exzellenzinitiative Lehrerbildung“ vorgeschlagen. Mit jährlich 16 Millionen Euro sollen über fünf Jahre bis zu 16 „Zukunftskonzepte“ von Hochschulen gefördert werden. -ry

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