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Studie: Akademikerinnen verdienen weniger als Akademiker

Frauen mit akademischem Abschluss verdienen weniger als ihre männlichen Kollegen. Dies gilt für Beschäftigte aller Abschlussarten – vom Bachelor bis zur Promotion. Im Durchschnitt beträgt die Gehaltslücke („Gender Pay Gap“) 21,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Onlineumfrage des Internetportals www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird. Rund 10 200 Beschäftigte haben sich daran beteiligt. Informatikerinnen verdienen demnach im Schnitt 4265 Euro, das sind 158 Euro oder vier Prozent weniger als Männer mit 4423 Euro. Diplomkauffrauen verdienen 4149 Euro, also 691 Euro weniger als Diplomkaufmänner. Unter den Sozialwissenschaftlern fällt der Abstand ähnlich aus. Frauen verdienen im Schnitt 3246 Euro, also 565 Euro weniger als Männer. Besonders groß ist die Kluft mit 24 Prozent bei den Physikern. Frauen erhalten im Schnitt 4134 Euro, Männer 5466 Euro. Tsp

Mehr Studierende leiden an psychischen Störungen

Die Zahl der Studierenden, die sich psychologisch beraten lassen, hat stark zugenommen. Das teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit. Im Jahr 2010 kamen demnach 26 000 Studierende zu den Psychologen der Studentenwerke, 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Studierenden litten unter Prüfungsängsten und depressiven Stimmungen. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde erklärte, die Ursachen seien vielfältig. Tsp

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