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Nur noch drei Kandidaten für die HRK

Kurz vor der Wahl des neuen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich einer von bisher vier Kandidaten zurückgezogen. Holger Burckhart, Rektor der Universität Siegen, wolle nach reiflicher Überlegung weiterhin für seine Hochschule tätig sein, hieß es am Dienstag in Siegen. Sein Rückzug sei auch als Votum für Godehard Ruppert, Präsident in Bamberg, zu verstehen, mit dem Burckhart wissenschaftspolitisch übereinstimme. Der 58-jährige Ruppert ist Professor für Religionspädagogik und trat am 1. April seine dritte Amtszeit als Unipräsident an. Daneben sind zwei weitere Kandidaten im Rennen um den HRK-Chefposten, das am 24. April in Hamburg entschieden wird: Horst Hippler (Jahrgang 1946), Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der dort im Herbst 2013 turnusgemäß ausscheiden würde, und Lothar Zechlin (Jahrgang 1944), der ehemalige Rektor der Universität Duisburg-Essen.-ry

Berliner Studie zu Mobbing

und Amokdrohungen an Schulen

Lehrer müssen sich in ihrem Berufsalltag häufig mit Fällen von Mobbing sowie mit Amok- oder Selbstmorddrohungen von Schülern auseinandersetzen. Das geht aus einer Studie eines Präventionsnetzwerkes an der Freien Universität Berlin unter der Leitung des Entwicklungspsychologen Herbert Scheithauer hervor. Befragt wurden 3500 Lehrer an gut 100 Schulen in Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg. Die Lehrkräfte gaben an, mehr als viermal pro Jahr mit Mobbingfällen zu tun gehabt zu haben, sieben Prozent wurden mit Amokdrohungen konfrontiert und jeder fünfte Lehrer hat von Suizidgedanken von Schülern erfahren. Das Projekt „Networks Against School Shootings“ (Netwass) wurde als Reaktion unter anderem auf den Amoklauf in Erfurt von 2002 initiiert, um Krisenteams und Lehrerkollegien weiterzubilden. -ry

Informationen im Internet:

www.netwass-projekt.de

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