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Bundesinstitut: E-Zigaretten können

Passivrauchern schaden

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, das Rauchen von E-Zigaretten nur in Raucherzonen zu gestatten. Auch im privaten Bereich sollten sie wie normale Zigaretten behandelt werden. Nach Angaben des BfR könnten die Dämpfe typischer Inhaltsstoffe von E-Zigaretten-Liquids wie Nikotin, pharmakologische Wirkstoffe, Duft- und Aromastoffe, Vernebelungsmittel, aber auch Verunreinigungen nicht nur die Gesundheit des Rauchers beeinträchtigen. Die Dämpfe und die Atemluft der Raucher gefährdeten mitunter Dritte. Einige Fabrikate von E-Zigaretten setzten krebserregende Aldehyde frei. Mischt der Raucher eigene Liquids an, so sei die Gefahr nicht mehr abschätzbar, teilte das BfR mit. jas

Probiotika senken das Risiko

von Durchfällen durch Antibiotika

Etwa ein Drittel der Patienten, die ein Antibiotikum nehmen müssen, kämpft mit Durchfall. Ihnen könnten Probiotika helfen, schreiben Susanne Hempel und ihre Kollegen vom Think Tank „Rand Health“ im Fachjournal „Jama“. Probiotika sind lebende Mikroorganismen wie Lactobazillen, die zum Beispiel in Joghurt vorkommen. Sie helfen möglicherweise, die Darmflora zu erhalten oder wiederaufzubauen. Die Wissenschaftler werteten 63 Studien mit 11 811 Probanden aus. Wer zusätzlich Probiotika bekam, hatte im Durchschnitt ein 42 Prozent geringeres Risiko, durch Antibiotika Durchfall zu bekommen.Allerdings wurden in den Studien unterschiedliche Probiotika und Zubereitungsformen verwendet. Daher können die Wissenschaftler nicht sagen, welcher probioitische Mix für welche Patientengruppen am besten geeignet ist. jas

Wenn Herrchen gähnt,

tut es der Hund ihm nach

Hunde lassen sich vom Gähnen ihres Herrchens oder Frauchens zum Mitgähnen animieren. Das funktioniert sogar, wenn sie ihren Besitzer nicht sehen,sondern nur hören können, schreiben portugiesische Forscher im Fachblatt „Animal Cognition“. Hören sie dagegen einen fremden Menschen, wirkt das Gähnen weniger ansteckend. Hunde hätten vermutlich ein gewisses Maß an Empathie, die Grundlage für das Mitgähnen ist, interpretieren Karine Silva und ihre Kollegen von der Universität in Porto die Beobachtungen. Da die Tiere ihre Besitzer gut kennen, können sie sich leichter in sie hineinversetzen als in Fremde. Nur wenige Tiere lassen sich durch Gähnen anstecken, darunter Makaken, Paviane und Schimpansen. Nur Hunde reagieren auf das Gähnen einer anderen Art. dapd

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