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Weitere Terrakotta-Krieger

in China ausgegraben

Archäologen in China haben mehr als hundert neue Terrakotta-Krieger ausgegraben. Die lebensgroßen Figuren wurden nahe des Mausoleums des Herrschers Qin Shi Huangin in der nördlichen Provinz Shaanxi gefunden, wie ein Vertreter des Museums der Terrakotta-Krieger am Montag sagte. Bei den dreijährigen Ausgrabungen seien zudem zwölf tönerne Pferde, Teile von Wagen, Waffen und Werkzeugen zutage gebracht worden. Die Fundstücke seien bedeutsam, weil sie gut erhalten und bunt angemalt seien. Die Terrakotta-Armee ist eine der größten archäologischen Entdeckungen der Moderne; seit 1987 steht sie auf der Weltkulturerbe-Liste. Die Figuren wurden 1974 an der Grabstätte des Herrschers Qin in der Nähe von Xi’an gefunden, der Hauptstadt von Shaanxi. Qin, dem 221 vor Christus die Einigung Chinas gelang und der als erster Kaiser des Reiches gilt, hatte das Terrakotta-Heer bauen lassen, damit es ihm ins Jenseits folge. AFP

Indische Hochschulen sollen nur mit Top-500-Unis zusammenarbeiten

Führende indische Universitäten sollen künftig nur noch mit ausländischen Hochschulen zusammenarbeiten, die in einem Weltranking unter die Top 500 kommen. Das hat laut des Magazins „University World News“ die maßgebliche indische Hochschulbehörde beschlossen. Als internationale Kooperationspartner kommen für die Inder demnach nur Unis infrage, die es im „Times Higher Education Ranking“ oder im „Shanghai-Ranking“ unter die besten fünfhundert schaffen. Einige Unis kritisierten den Beschluss. „Diese Rankings sind nicht heilig“, hieß es etwa aus der Jadavpur University in Kolkata (Kalkutta). Zu den führenden indischen Unis zählt die Hochschulbehörde die Hochschulen, die von Akkreditierungsagenturen die Höchstnote erhalten. In welchem Rahmen sich ausländische Unis in Indien engagieren dürfen, wird auf dem Subkontinent kontrovers diskutiert. Ein Gesetz, das regeln soll, unter welchen Bedingungen ausländische Unis Filialen in Indien eröffnen dürfen, liegt seit langem im Parlament auf Eis. tiw

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