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19.07.2012 00:00 Uhr

Neuer Verfassungsschutzchef darf an FU nicht Honorarprofessor werden



Hans-Georg Maaßen, der neuer Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz werden soll, darf nicht Honorarprofessor an der Freien Universität werden. Der Akademische Senat der FU ließ den Stabsleiter für Terrorismusbekämpfung im Bundesinnenministerium bei der Sitzung in der vergangenen Woche durchfallen, ist aus der Uni zu hören. Die Juristische Fakultät, an der Maaßen Lehraufträge wahrnimmt, hatte ihn als Honorarprofessor vorgeschlagen. Im nicht öffentlichen Teil der Senatssitzung erhielt Maaßen jedoch nicht die nötige Stimmenmehrheit.

An der Uni habe es Vorbehalte wegen seiner Rolle in der Affäre um den jahrelang unschuldig inhaftierten Guantanamo-Häftling Murat Kurnaz gegeben, heißt es aus Uni-Kreisen. Maaßen hatte als damaliger Referatsleiter für Ausländerrecht im Bundesinnenministerium die Einreiseverweigerung rechtlich begründet. akü

TU München richtet Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie ein

Die Technische Universität München will einen Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie schaffen. Die Friedrich-Schiedel-Stiftung will die Professur mit einer Anschubfinanzierung von 3,5 Millionen Euro unterstützen, teilte die Universität am Mittwoch mit. Der neue Lehrstuhl solle in das „Munich Center for Technology in Society“ (MCTS) eingegliedert werden. Das Zentrum, das im Rahmen der Exzellenzinitiative gegründet wurde, befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen den Technikwissenschaften und der Gesellschaft. Wissenschaftler aus den Technik- und Natur- sowie den Sozial-, Geistes- und Humanwissenschaften erforschen hier gemeinsam das Zusammenspiel von Technik und Gesellschaft. Tsp

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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