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Studie: Brustkrebs-Früherkennung

hat nur geringen Effekt



Eine Studie stellt den Nutzen der Brustkrebs-Früherkennung (Mammografie-Screening) infrage. Philippe Autier vom International Prevention Research Institute in Frankreich untersuchte, wie sich in Schweden in den Jahren von 1960 bis 2009 die Sterblichkeit bei Brustkrebs veränderte. In Schweden wird die Früherkennung mit Mammografie (Röntgenuntersuchung der Brust) seit 1974 angeboten. Es stellte sich heraus, dass die Sterblichkeit bei Brustkrebs seit 1972 ständig zurückgeht, um insgesamt 37 Prozent. „Der Abwärtstrend bei der Brustkrebs-Sterblichkeit in Schweden hat sich so entwickelt, als ob das Screening nie existiert hat“, schreibt Autier im „Journal of the National Cancer Institute“. In einem kritischen Kommentar zu der Studie in der gleichen Zeitschrift bezweifeln andere Forscher allerdings, dass Autiers Schlussfolgerung gerechtfertigt ist. wez

Welt-Aids-Konferenz optimistisch

Unter dem Motto „Gemeinsam das Blatt wenden“ sind 25 000 Teilnehmer am Sonntag in Washington in die Welt-Aids-Konferenz gestartet. Besonders bei Impfung und Prävention waren zuletzt Fortschritte erzielt worden. „Meine Kollegen und ich sind so optimistisch wie seit Jahren nicht mehr, dass wir einen Impfstoff finden und diese Epidemie beenden können“, sagte Rick King von der Internationalen Initiative für einen Aids-Impfstoff vor dem Treffen. dpa

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