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Rostock hat die beste Mensa

Die Mensa Süd des Studentenwerks Rostock ist von den Lesern des Hochschulmagazins „Unicum“ zur „Mensa des Jahres 2012“ gekürt worden. Das teilt das Deutsche Studentenwerk mit. Die Mensa Caballus in Hannover schaffte es auf den zweiten Platz. Dritter wurde das Bistro K 10 des Studentenwerks in Kassel. Bewertet wurden der Geschmack des Essens, der Service und das Angebot. In der Gesamtwertung schnitt die Rostocker Mensa Süd am besten ab. „Neben Speiseplan-Klassikern loben die Studenten die Pasta- und Vital-Theke mit vegetarischer und veganer Kost“, heißt es. Zudem dürften Studierende jeden letzten Freitag im Monat den Speiseplan selbst bestimmen. Die 58 Studentenwerke in Deutschland haben mehr als 860 Mensen und Cafeterien mit 230 000 Sitzplätzen. dapd

Ebergeruch lässt sich

möglicherweise wegzüchten

Ob ein männliches Schwein stinkt oder nicht, liegt auch in seinen Genen. Der typische Ebergeruch, der für viele nach Fäkalien oder Stall riecht, stammt vor allem von der Substanz Skatol und wird offenbar über ein Gen gesteuert, das den Abbau von Skatol in der Leber reguliert. Das haben Forscher der Universität Göttingen herausgefunden. Diese Erkenntnis könnte einmal die Kastration männlicher Ferkel überflüssig machen, die bislang den Ebergeruch verhindert. Das Gen ist in der Forschung schon länger bekannt. Anhand von Speckproben nicht kastrierter Eber wiesen die Wissenschaftler nun einen Zusammenhang zwischen den Genvarianten und der Höhe des Skatolgehaltes nach: Schweine, die reinerbig eine bestimmte Variante des Gens aufwiesen, stanken mehr als die anderen. Die Göttinger Wissenschaftler hoffen nun, dass sich die Entstehung des Geruchs über die Zucht verringern lässt. dpa

Soja-Krankheit erstmals

in Deutschland nachgewiesen

Biologen aus Jena haben bei Sojapflanzen erstmals in Deutschland einen Erreger nachgewiesen, der bislang in Südamerika und am Mittelmeer vorkam. Im Gewächshaus ließ sich das Bakterium auf die heimische Gartenbuschbohne übertragen. Der Keim namens Curtobacterium flaccumfaciens sei auf einem Soja-Versuchsfeld in Thüringen entdeckt worden, berichten Ulrike Sammer und Katharina Reiher von der Uni Jena im „Journal of Phytopathology“. Das Krankheitsbild – zerstörte, mit gelben Punkten übersäte Blätter – gleiche dem einer Infektion mit den auch hier weitverbreiteten Bakterien der Art Pseudomonas syringae. dpaUNI JENA]

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