NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mentoringprogramm der HU

vom Stifterverband ausgezeichnet



„Firstgen“ (first generation), das Mentoringprogramm der Humboldt-Universität für Studentinnen aus Nicht-Akademikerfamilien, erhält die „Hochschulperle“ des Monats August. Der Stifterverband würdigt mit dieser Auszeichnung das 2011 gestartete HU-Programm, in dem erfahrene Studentinnen Erstsemester in das Unileben einführen und bei möglichen Problemen im Studienalltag beraten. Ziel von „Firstgen“ sei es, Studienanfängerinnen ohne familiären akademischen Hintergrund die Berührungsängste mit der großen, anonymen Universität zu nehmen. -ry

Das Programm im Internet:

http://firstgen.hu-berlin.de/

Emotionen in der Wissenschaft werden untersucht

Die Volkswagen-Stiftung fördert ein Forschungsprojekt von Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin und der Universität Bern zu „Emotionen in der Wissenschaft“. Das Team aus Ethnologen, Literaturwissenschaftlern und Psychologen will untersuchen, wie Emotionen die vermeintlich objektive wissenschaftliche Arbeit beeinflussen. Emotionen sollten nicht wie üblich aus dem Forschungsprozess ausgeblendet werden, sondern für die Wissenschaft und für deren Verständnis produktiv nutzbar gemacht werden, heißt es. Im Programm „Schlüsselthemen für Wissenschaft und Gesellschaft“ fördert die Stiftung außerdem vier weitere interdisziplinäre Forscherteams, darunter eines über „Optimierungszwänge in der Beschleunigungsgesellschaft“ mit Beteiligung der International Psychoanalytic University Berlin. Die Vorhaben werden mit insgesamt 4,7 Millionen Euro gefördert. -ry

Amazonas-Bewohner sind immun gegen die Tollwut

US-Forscher Forscher haben im Amazonas-Gebiet erstmals Menschen mit einer natürlichen Resistenz gegen das tödliche Tollwut-Virus entdeckt. Die Wissenschaftler analysierten Blutproben von 63 Angehörigen zweier Volksstämme aus abgelegenen Gebieten in Nordperu. Bei etwa zehn Prozent fanden sich Antikörper gegen das Virus, die nur durch eine Infektion mit dem Erreger entstanden sein können. Ließe sich klären, wie genau ihr Körper das Virus unschädlich machte, könnte es gelingen, endlich eine Therapie gegen die als unbehandelbar geltende Krankheit zu entwickeln, schreiben Amy Gilbert von den amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) und ihre Kollegen im Fachblatt „American Journal of Tropical Medicine and Hygiene“. Die Tollwut wird klassischerweise von Wildtieren, insbesondere Füchsen und wild lebenden Hunden, aber auch von Fledermäusen übertragen. dapd

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