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Studie: Vier von fünf Studierenden schummeln an der Uni

Spickzettel, Plagiate und gefälschte Messergebnisse: Vier von fünf deutschen Studierenden schummeln. Das ergab eine Studie von Soziologen an den Unis Bielefeld und Regensburg, die dem Magazin „Zeit Campus“ vorliegt. Danach haben 79 Prozent der befragten Studenten angegeben, mindestens einmal bewusst gegen die Prüfungsordnung verstoßen zu haben. Erfasst worden seien alle möglichen Schummeleien von Spickzetteln über Abschreiben bei Klausuren bis hin zu Plagiaten bei Haus- oder Abschlussarbeiten. Fast jeder fünfte Studierende gab zu, plagiiert zu haben; erwischt worden seien nicht einmal sechs Prozent. Für die Studie im Auftrag des Bundesbildungsministeriums seien in den vergangenen drei Jahren 2000 bis 6000 Studenten und 1400 Dozenten anonym befragt worden, hieß es. dapd

TU wirbt 159 Millionen Euro ein

Die Technische Universität Berlin hat im vergangenen Jahr 159 Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben. Das seien neun Prozent mehr als im Vorjahr und eine Verdoppelung binnen fünf Jahren, teilt die TU mit. Die meisten Forschungsgelder kamen von Bundeseinrichtungen (47,5 Millionen), gefolgt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (44,3 Millionen Euro). tiw

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