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500 Millionen für Zukunftsforschung in Ostdeutschland

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) öffnet die Forschungsförderung in Ostdeutschland auch für den Westen. In einem Wettbewerb um 500 Millionen Euro können sich Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus Ostdeutschland gemeinsam mit „einem oder mehreren Partnern aus den alten Bundesländern“ bewerben, hieß es am Mittwoch. Gefragt seien multidisziplinäre Projekte, die „ein Zukunftsproblem mit hoher volkswirtschaftlicher Relevanz“ identifizieren und lösen. Der Bund wolle mit dem Programm „Zwanzig20“ von 2013 bis 2019 international attraktive Forschungsstandorte in Ostdeutschland ausbauen, erklärte Ministerin Annette Schavan (CDU). Durch die Beteiligung westdeutscher Partner werde die bisherige Innovationsförderung Ost zu einer Förderung für den alten Westen, kritisiert die Linke im Bundestag. -ry

Schavan setzt weiterhin

auf Studiengebühren

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) befürwortet weiterhin die Erhebung von Studiengebühren an deutschen Unis. „Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Studiengebühren die Angebote für Studierende verbessern“, sagte Schavan der „Rheinischen Post“ vom Mittwoch. „Hätten wir flächendeckend Studiengebühren, dann wären jährlich zwei Milliarden Euro mehr im System.“ Schavan warnte vor einem Qualitätsverlust durch eine unzureichende finanzielle Ausstattung der Hochschulen. Studiengebühren für das Erststudium waren im vergangenen Jahrzehnt in mehreren unionsregierten Bundesländern eingeführt worden. In den meisten von ihnen wurden die Gebühren mittlerweile wieder abgeschafft, häufig nach Wahlerfolgen von SPD und Grünen. Derzeit werden nur noch in Bayern und Niedersachsen Gebühren erhoben.AFP

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