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Zukunftscampus für TU, FU 

und Zuse-Zentrum



Berlin erhält drei neue wissenschaftliche Kooperationszentren zu Zukunftsthemen, die vom Bund gefördert werden. In der Initiative „Forschungscampus“ werden in den kommenden 15 Jahren zehn Projekte mit bis zu zwei Millionen Euro im Jahr bezuschusst. An den Berliner Vorhaben sind die Technische Universität sowie das Zuse-Institut und die Freie Universität beteiligt, gemeinsam mit Unternehmen, die zusätzliches Forschungsgeld beisteuern. Die TU konnte sich mit zwei Projekten in einer Konkurrenz von 90 Antragstellern durchsetzen. Im Forschungscampus „Connected Living“ wollen TU-Wissenschaftler Modelle für das vernetzte Leben der Zukunft entwerfen. Im zweiten TU-Projekt entsteht der Euref-Forschungscampus „Nachhaltige Energie- und Mobilitätsentwicklung“. Das Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik und die FU realisieren das „Mathematical Optimization and Data Analysis Laboratory“. Die Mathematiker wollen komplexe Prozesse modellieren, um etwa den Bahnverkehr oder medizinische Diagnosetechniken effektiver zu gestalten. -ry

Erste Einstein-Professorin für die FU

Die Mathematikerin Hélène Esnault wird die erste Einstein-Professorin der Freien Universität Berlin. Die gebürtige Französin forscht auf den Gebieten der Zahlentheorie, der Analysis und der Geometrie. Mit ihrer interdisziplinären Forschung habe sie zu neuen, „zum Teil sensationellen Erkenntnissen“ beigetragen, teilt die Einstein-Stiftung mit, die die Berufung Esnaults finanziell unterstützt. Die Mathematikerin kommt von der Uni Duisburg-Essen nach Berlin. 2003 erhielt sie die wichtigste deutsche Wissenschaftsauszeichnung, den Leibnizpreis. tiw

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