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Erstes Marwa-El-Sherbini-Stipendium in Dresden vergeben

In Dresden ist das erste Stipendium in Erinnerung an die ermordete Ägypterin Marwa El-Sherbini vergeben worden. Das Kuratorium habe sich einstimmig für die gebürtige Jordanierin Hiba Omari entschieden, teilte die Stadt Dresden am Dienstag mit. Als Unterstützung für ihr Elektrotechnik-Studium bekommt die 24-Jährige nun 750 Euro monatlich. Marwa El-Sherbini wurde am 1. Juli 2009 vor den Augen ihres Mannes und ihres Sohnes während einer Gerichtsverhandlung in Dresden niedergestochen. Der wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilte Täter hatte als Motiv Hass auf Muslime angegeben. Das Stipendium für Weltoffenheit und Toleranz soll an das Opfer erinnern. Es wird von der Stadt Dresden und Sachsen finanziert. epd

Senat: Azubi-Tickets für Berliner Referendare nicht gerechtfertigt

Die BVG darf Berliner Lehreranwärter und Studienreferendare nach Ansicht der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beim Ticketpreis anders behandeln als Azubis. Schließlich hätten die Referendare als Beamte auf Widerruf einen anderen Status als Auszubildende. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage des Abgeordneten Stefan Gelbhaar (Grüne) hervor. Gelbhaar hatte gefragt, inwieweit der Senat es für vertretbar halte, dass die Referendare bei einem Nettogehalt von teilweise um 825 Euro den regulären Fahrpreis bezahlen müssen. Nach Angaben der BVG würde sie Einbußen von 200 000 Euro hinnehmen, wenn die 2200 Berliner Referendare das Azubi-Ticket nutzen dürften.akü

Akademischer Austauschdienst verstärkt Präsenz in Berlin

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) will künftig ständig mit seiner Geschäftsleitung in der Hauptstadt vertreten sein, erklärte DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel. Die Zentrale bleibe jedoch in Bonn.KNA

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