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Nobelpreise geringer dotiert



Gehälter werden gekürzt, Renten oder das Kindergeld – und jetzt sinken auch noch die Nobelpreis-Dotierungen um 20 Prozent. Wenn die Juroren ab dem heutigen Montag in Stockholm die diesjährigen Preisträger verkünden, gibt es neben lebenslangem Ruhm nur noch acht statt der bisher zehn Millionen Kronen. Umgerechnet sind das etwa 930 000 statt 1,2 Millionen Euro, die meistens zwischen zwei oder drei Preisträgern geteilt werden müssen. „Für die Bedeutung des Preises ist die Kürzung völlig egal“, sagt Anders Bárány, Ex-Sekretär der Physik-Jury und wohl der beste Kenner der über hundertjährigen Nobel-Geschichte. „Wenn man frische Preisträger fragen würde, ob sie zum Draufzahlen bereit wären, würden alle den Nobelpreis immer noch begeistert annehmen“, sagt der Schwede. dpa

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