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FH Lausitz will Gleichberechtigung bei Hochschulfusion



Die Fachhochschule Lausitz fordert mehr Gleichberechtigung bei der Fusion mit der BTU Cottbus zu einer neuen Universität. Alle Gremien müssten während der ersten sechs Jahre paritätisch besetzt werden, heißt es in einer Mitteilung. Für alle Neuberufenen müsse es eine einheitliche Professur geben, die Regellehrverpflichtung der FH-Professuren müsse binnen sechs Jahren an die der neu berufenen Uniprofessuren angeglichen werden. Bisher sieht der Gesetzentwurf für die Fusions- universität vor, dass auch bei Neuberufungen zwischen Uni- und FH-Professur unterschieden wird. Der FH-BWLer Jürgen Tauchnitz kritisierte unterdessen den Präsidenten der FH in der „Lausitzer Rundschau“. Der Präsident gebe seine „persönliche Zustimmung“ für die Fusion als Stellungnahme „der Hochschule“ aus. Tatsächlich seien auch viele Professoren und Studierende gegen die umstrittene Fusion von FH und BTU. tiw

Rektoren kritisieren Gesetzentwürfe zur neuen W-Besoldung

Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat Gesetzentwürfe einiger Länder zur neuen W-Besoldung von Professoren kritisiert. Wie berichtet wollen Hessen und Bayern bereits gewährte Leistungsbezüge auf das erhöhte Basisgehalt anrechnen. Das plant auch Berlin. Brandenburg will garantierte Leistungsbezüge zahlen. Diese Modelle führten die ursprünglichen Ziele der W-Besoldung „ad absurdum“, erklärte die HRK. Zudem drohe Unübersichtlichkeit im Besoldungssystem. Die Neuregelung ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom Februar nötig geworden. -ry

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