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Stammzellen machen unfruchtbare Affen wieder zeugungsfähig



Eine Chemotherapie im Kindesalter macht viele Männer für den Rest ihres Lebens unfruchtbar. Eine Stammzellbehandlung könnte das ändern: Amerikanischen Forschern ist es gelungen, Rhesusaffen mithilfe von Spermienstammzellen ihre Fruchtbarkeit zurückzugeben. Sie entnahmen dafür den Tieren vor der Pubertät die unreifen Spermienvorläuferzellen und froren sie ein. Die Affen erhielten anschließend eine Chemotherapie, die sie unfruchtbar machte. Einige Monate später injizierten die Forscher die eingefrorenen Zellen zurück in die Hodenkanälchen der Tiere. Neun von zwölf Rhesusaffen hätten anschließend normale Spermien entwickelt, mit denen erfolgreich Eizellen befruchtet wurden, berichten Brian Hermann von der Universität Pittsburgh und seine Kollegen im Fachmagazin „Cell Stem Cell“. dapd

Angst lässt furchteinflößende Objekte näher erscheinen

Wer Angst vor Schlangen hat, sieht sie näher, als sie wirklich sind. Dasselbe gilt für Spinnen oder jedes andere Objekt, das Furcht hervorruft, berichten Forscher im Fachblatt „Current Biology“. Angst verändere die räumliche Wahrnehmung und führe dazu, Abstände zu unterschätzen, schreiben Stella Lourenco und Kollegen. In ihrem Experiment betrachteten Testpersonen einzelne Objekte auf einem Bildschirm, die sich scheinbar auf sie zubewegten. Die Probanden sollten per Knopfdruck melden, wann dieses Objekt vermutlich bei ihnen angekommen wäre. Je mehr sich jemand etwa vor Spinnen fürchtete, desto stärker unterschätzte er die Zeit bis zum vermuteten Auftreffen der Spinne. Bei nicht bedrohlichen Bildern wie von Schmetterlingen oder Kaninchen waren die Schätzungen hingegen ziemlich korrekt. wsa

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