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Meereis bietet Pinguinen

einen sicheren Platz für Pausen



Die antarktischen Eisflächen sind wichtige Rastplätze für Kaiserpinguine auf der Jagd, berichten Forscher um Shinichi Watanabe von der Fukuyama Universität in Hiroshima im Journal „Plos One“. Die Pinguine seien im Schnitt knapp fünf Stunden unterwegs. Dabei tauchten sie zwei Drittel der Zeit tiefer als fünf Meter, oft sogar bis in sehr große Tiefen. Knapp ein Drittel der Jagdphasen verbrachten die Tiere auf Eisflächen. Die Pausen dienten wahrscheinlich nicht nur der Erholung, sondern auch dem Schutz vor Räubern wie etwa Seeleoparden, glauben die Forscher. Kaiserpinguine warteten oft lange an der Eiskante, bevor sie in einer großen Gruppe zur Jagd aufbrechen. dpa

Schweißdrüsen helfen dabei,

Wunden zu schließen

Menschliche Schweißdrüsen sind für die Wundheilung überraschend wichtig. Sie sind eine Stammzellquelle, aus der neue Hautzellen hervorgehen, berichten Mediziner um Laure Rittié von der Universität von Michigan in Ann Arbor im Fachblatt „American Journal of Pathology“. Das blieb bisher unentdeckt, da Wundheilung meist bei Versuchstieren analysiert wird. Ihre Haut verfügt aber weder über diesen Drüsentyp noch über eine so große Anzahl Schweißdrüsen. Die Studienergebnisse können helfen, neue Therapien für Verbrennungen und schlecht heilende Wunden wie Druckgeschwüre, offenes Bein und diabetischer Fuß zu entwickeln.wsa

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