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Gewaltiges Schwarzes Loch

im Sternbild Perseus entdeckt

Wie die meisten Galaxien enthält auch NGC 1277, 220 Millionen Lichtjahre entfernt im Sternbild Perseus gelegen, ein supermassives Schwarzes Loch in ihrem Zentrum. Doch dieses Schwarze Loch ist zu groß geraten. Beobachtungen eines deutsch-amerikanischen Teams zeigen, dass es 59 Prozent der Masse der zentralen Verdickung der Galaxie enthält – normal sind 0,1 Prozent. Mit der 17-milliardenfachen Sonnenmasse gehört das Schwarze Loch zu den größten, die bislang aufgespürt wurden, schreiben die Astronomen im Fachblatt „Nature“. Sie fanden noch fünf weitere auffällige Galaxien, die sie nun genauer beobachten wollen. Auch dort vermuten sie ungewöhnlich massereiche Schwarze Löcher. kay

Menschliches Erbgut veränderte sich stark in jüngerer Vergangenheit

Das menschliche Erbgut hat sich in den vergangenen 5000 bis 10 000 Jahren erheblich verändert. In diesem Zeitraum tauchten viele Mutationen in Genen auf, die möglicherweise zu Krankheiten führen, und zwar häufiger bei Europäern als bei Afrikanern, berichten US-Forscher in „Nature“. Sie vermuten, dass dies unter anderem mit dem schnellen Wachstum der europäischen Bevölkerung zusammenhängt, durch das eine wahre Flut von Mutationen entstanden sei. In dem aus evolutionärer Sicht sehr kurzen Zeitraum konnten schädliche Varianten bisher nicht aussortiert werden. Andererseits seien wohl auch viele vorteilhafte Mutationen aufgetaucht, die sich in den kommenden Generationen durchsetzen werden. dpa

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