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Künstliche Muskeln könnten

mit Licht gesteuert werden

Nicht nur Wärme oder Strompulse lassen Werkstoffe dehnen und schrumpfen. Japanische Forscher haben nun die Gestalt eines neuartigen Gels mit Licht kontrolliert. Es könnte die Grundlage für künstliche Muskeln sein, die sich – eingebaut in Robotern oder Implantaten – allein durch Lichtpulse steuern lassen. Über ihren Prototypen berichten die Forscher in „Nature Communications“. Akira Harada und Kollegen kombinierten lichtempfindliche Polymere, die chemische Gruppen aus Azobenzol und Ferrocen enthielten, zu einem Gel. Bestrahlt mit UV-Licht dehnte sich dieser Block um etwa ein Viertel aus. Sichtbarem blauen Licht ausgesetzt zog sich das flexible Material fast wieder auf seinen ursprünglichen Umfang zusammen. wsa

Meningitiswelle in den USA schwächt sich ab

Die seit Monaten in den USA grassierende Meningitiswelle hat bislang 37 Menschenleben gefordert. Ursache ist nach bisherigen Erkenntnissen ein verunreinigtes Medikament. 590 Personen in 19 Bundesstaaten seien erkrankt, wie die US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) in Atlanta mitteilte. Bei den Patienten traten vor allem durch Pilze verursachte Hirnhautentzündungen auf, aber zum Beispiel auch Schlaganfälle. Insgesamt hat sich die Meningitiswelle jedoch deutlich verlangsamt und weniger Opfer gefunden als lange befürchtet, berichtet die Behörde. Im Spätsommer hatten die Experten noch 200 Tote prognostiziert. Mehr als 30 000 Menschen haben das verunreinigte Mittel bekommen. dpa

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