NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mehr als die Hälfte aller Studiengänge hat einen NC



52 Prozent aller grundständigen Studiengänge an deutschen Hochschulen sind zulassungsbeschränkt. Die Zahl entspricht der des Vorjahres. Das ergibt eine Auswertung der Hochschulrektorenkonferenz. Die meisten NC-Fächer haben Hamburg (84 Prozent) und Bremen (76 Prozent). In Berlin sind 67 Prozent der Fächer mit einem NC belegt. Angesichts des fast flächendeckenden NCs würde man für Berlin eigentlich einen noch höheren Anteil erwarten. Doch unter die NC-freien Studiengänge fallen auch alle Fächer der Kunst- und Musikhochschulen, wo Bewerber stattdessen harte Eignungsprüfungen absolvieren müssen. Ebenso zählen die Angebote privater FHs zu den NC-freien Fächern, die aber teilweise hohe Studiengebühren nehmen. An den staatlichen Berliner Unis sind dagegen von 180 Studiengängen nur elf NC-frei. tiw

EU fördert neues Hochschulranking

Die Europäische Kommission will ein neues weltweites Hochschulranking fördern, das erstmals 2014 erscheinen soll. Das teilt das deutsche Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) mit, an dessen Ranking sich die neue Rangliste „U-Multirank“ orientieren soll. Das CHE gehört auch zu dem internationalen Konsortium, das das Projekt mitentwickelt. Die erste Ausgabe soll 2014 erscheinen und soll 500 Hochschulen und vier Fächer (Maschinenbau, Elektrotechnik, BWL und Physik) umfassen. tiw

Grüne kritisieren„Bildungssparen“

Die Grünen im Bundestag werfen der Regierung Konzeptionslosigkeit beim „Bildungssparen“ vor. Das im Koalitionsvertrag von 2009 angekündigte Projekt soll nach einem schwarz-gelben Kompromiss vom Herbst dieses Jahres im Rahmen des Betreuungsgeldes realisiert werden. Statt einer Barauszahlung soll jenes auch auf ein Bildungssparkonto überwiesen werden können. In einer Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesfamilienministerium Hermann Kues auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Kai Gehring heißt es jetzt, die „Verwendungsoption des Bildungssparens wird derzeit innerhalb der Bundesregierung geprüft“. Gehring, der das Bildungssparen ohnehin als Schritt zur Privatisierung von Bildungskosten ablehnt, nennt die Umsetzung des Vorhabens „dilettantisch“. -ry

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