NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Die Erde bildet zeitweise

einen dritten Strahlungsgürtel



Indem sich der Sonnenwind im Magnetfeld der Erde verfängt, bilden sich große

Gürtel aus geladenen Teilchen in vielen tausend Kilometern Höhe. Diese Struktur ist viel variabler als bislang angenommen, berichten Forscher in „Science“. Demnach registrierten zwei Satelliten unmittelbar nach dem Start im August 2012, wie sich der äußere Strahlungsgürtel der Erde in zwei Gürtel aufspaltete und erst nach Wochen wieder zusammenfand. Jeweils zeitgleich mit der Entstehung und mit dem Zerfall der neuen Struktur hätten sich die Geschwindigkeit des Sonnenwinds und das interplanetarische Magnetfeld jäh geändert, schreiben die Astronomen. JKM

Vulkane verschleiern Erwärmung

des Globus

Zahlreiche Vulkanausbrüche haben die Erderwärmung im letzten Jahrzehnt gebremst. Entsprechende Resultate liefern aufwendige Modellrechnungen amerikanischer Forscher. Eine Zunahme feiner, das Sonnenlicht reflektierender Schwebeteilchen in der oberen Atmosphäre ist demnach vorwiegend auf den Schwefeldioxidausstoß von Vulkanen zurückzuführen und weniger auf industrielle Emissionen. Seit dem Jahr 2000 habe eine dichter werdende Aerosolschicht in der Stratosphäre den Effekt menschgemachter Treibhausgase um etwa ein Viertel verringert, erläutert Ryan Neely von der Universität von Colorado im Fachblatt „Geophysical Research Letters“. JKM

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