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Eine Million Besucher im Berliner Medizinhistorischen Museum



Das seit 15 Jahren bestehende Berliner Medizinhistorische Museum in der Charité hat im März seinen einmillionsten Besucher begrüßt. „Mit etwa 80 000 Besuchern jährlich ist das Museum in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe in der Kultur- und Wissenschaftslandschaft Berlins geworden“, sagte der Museumsdirektor Thomas Schnalke laut einer Pressemitteilung des Universitätsklinikums. Das Museum geht auf die Sammlung des Charité-Pathologen Rudolf Virchow zurück. Zum Jubiläum am 25. März sind von Karfreitag bis Ostermontag alle Interessierten eingeladen, das Museum zum halben Eintrittspreis von drei Euro 50 (Erwachsene) und ein Euro 50 (ermäßigt) zu besuchen. Tsp

Fürsorge für Kuckuckskinder

kann sich lohnen

Überraschend viele betrogene Männchen in der Tierwelt kümmern sich um Kuckuckskinder. Das hat ein Forscherteam herausgefunden. Entgegen bisheriger Annahmen sei dies bei vielen Arten, bei denen Weibchen fremdgehen, evolutionär die bessere Strategie, schreiben die Forscher im Journal „Plos Biology“. Das ergab sich in einer Metastudie auf der Basis von 62 Untersuchungen. Diese hatten fast 50 Tierarten und auch den Menschen zum Gegenstand. Sei die Elternschaft unklar, dann könnte die Evolution Männchen bevorzugen, die weiterhin für die Jungen sorgen. Damit vermeiden sie es, sich ungewollt nicht um ihren eigenen Nachwuchs zu kümmern, berichten Ashleigh Griffin von der Universität Oxford und ihr Team. Paare sich das Weibchen mit vielen Partnern, sinke das Engagement des Männchens für den Nachwuchs um zwölf Prozent. dpa

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