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Klimawandel führt zu

heftigeren Turbulenzen



Das Flugzeug ruckelt, der Sitz wackelt, die Anschnallzeichen leuchten auf: Turbulenzen auf Flugreisen könnten aufgrund des Klimawandels künftig häufiger vorkommen und heftiger ausfallen. Das berichten britische Forscher im Fachjournal „Nature Climate Change“ (online). „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass der Klimawandel Mitte dieses Jahrhunderts zu holprigeren Transatlantik-Flügen führen wird“, schreiben Paul Williams (University of Reading) und Manoj Joshi (University of East Anglia in Norwich). Die Forscher beziehen sich dabei in erster Linie auf Clear-Air-Turbulenzen, also solche bei wolkenfreiem Himmel. Ursache sind gegensätzliche Windströmungen, durch die selbst große Flugzeuge ruckartig nach oben oder unten gerissen werden können. Deshalb werden diese Turbulenzen auch als Luftlöcher bezeichnet. Sollten die „Clear-Air“-Turbulenzen über dem Nordatlantik künftig wie berechnet häufiger vorkommen, könnte das spürbare Auswirkungen auf den Luftverkehr haben. So müssten Piloten die Gebiete umfliegen. Dadurch würde der Treibstoffverbrauch steigen und die Flüge könnten länger dauern. dpa

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