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Dänemark will an Leistungen

für Studierende sparen

Dänemark will an seinen umfangreichen Sozialleistungen für Studierende sparen. Bislang erhielt jeder dänische Studierende ein monatliches Stipendium von rund 700 Euro, zusätzlich werden zinsgünstige Studiendarlehen von bis zu 400 Euro angeboten. Jetzt will das Bildungsministerium beim Stipendienprogramm jährlich Beträge in dreistelliger Millionenhöhe einsparen, berichtet das Internetmagazin „University World News“. Das Geld solle in andere Bereiche der Hochschulbildung fließen. Kürzen will das Ministerium unter anderem Stipendien von Studierenden, die noch zu Hause wohnen. Zudem soll der jährliche Zuwachs, den der Staat den Stipendiaten bislang gewährte, nicht länger an die allgemeine Preissteigerung gekoppelt sein. Studierendenvertreter befürchten, dass sich die Studienzeiten nun verlängern, da mehr gejobbt werden muss. -ry

Lehrergewerkschaft GEW fordert Prüfstelle für Lehrmaterial

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert eine strengere Kontrolle von Unterrichtsmaterial. Weil Lehrkräfte selten Zeit dazu hätten, Lehrmaterialien kritisch zu prüfen, solle eine öffentlich kontrollierte Prüfstelle eingerichtet werden, sagte die GEW-Vorsitzende Marianne Demmer am Dienstag. Besonders kritisch beobachte die Gewerkschaft den Versuch der Wirtschaft, Lerninhalte durch bereitgestelltes Material zu beeinflussen. Die GEW stellte sich damit hinter die Position der Organisation Lobbycontrol. Diese hatte einen zunehmenden Einfluss von Unternehmen und Verbänden auf Schulen kritisiert. Lobbycontrol fordert die Bildungsminister der Länder auf, mehr gegen eine solche Beeinflussung im Klassenzimmer zu tun. dpa

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