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FU-Asta reicht gegen Unipräsidium Dienstaufsichtsbeschwerde ein

Der Asta der Freien Universität hat bei der Wissenschaftssenatorin eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen das Präsidium der FU eingereicht. Die Studierendenvertreter beklagen eine „massive Verletzung“ ihrer Mitbestimmungs- und Selbstverwaltungsrechte. So soll ein privater Sicherheitsdienst der FU Ankündigungen zu einer studentischen Vollversammlung „entfernt“ haben, heißt es in der Beschwerde. Dies habe der Sicherheitsdienst mit einer „Dienstanweisung“ des Präsidiums begründet, nach der das Verteilen und Aushängen „politischer“ Flugblätter „genehmigungspflichtig“ sei. Die FU wies die Vorwürfe auf Anfrage zurück. Eine solche Dienstanweisung gebe es nicht. „Allgemeine politische Werbung von politischen Parteien“ sei zwar auf dem Campus nicht erwünscht. Das betreffe aber „selbstverständlich nicht das Verteilen, Aushängen oder Auslegen von Flugblättern und Publikationen von Studierendenvertretern unserer Universität“. Aus der Wissenschaftsverwaltung heißt es, man habe die FU um eine offizielle Stellungnahme gebeten. tiw

Jüdische Theologie an Uni Potsdam startet im Wintersemester

Die erste jüdisch-theologische Einrichtung an einer staatlichen Universität in Deutschland geht im Wintersemester an den Start. Die „School for Jewish Theology“ an der Universität Potsdam soll am 19. November feierlich eröffnet werden, teilte die Universität jetzt mit. Die Kooperationsvereinbarung dafür wurde in Berlin von Vertretern liberaler und konservativer jüdischer Gemeinschaften und der Universität unterzeichnet. Unipräsident Oliver Günther betonte, es seien nun alle Voraussetzungen geschaffen, um erstmals an einer deutschen Universität bekenntnisgebundene Studiengänge für jüdische Theologie einzurichten. Die Vereinbarung regelt auch die vom brandenburgischen Hochschulgesetz vorgeschriebene Mitwirkung der Religionsgemeinschaften bei der Einrichtung und Gestaltung theologischer Studiengänge. epd

Forscher finden Knochentumor

bei Neandertaler

Bereits Neandertaler litten unter Knochentumoren, berichten US-Forscher, nachdem sie eine 120 000 Jahre alte Rippe untersuchten. Der bisher älteste Nachweis dieser Erkrankung stamme aus etwa 1000 bis 4000 Jahre alten Proben, schreiben sie in „Plos One“. Krebs werde nur selten in fossilen Knochen diagnostiziert, weil die Krankheit selten sei und viele Krebsarten erst in höherem Lebensalter auftreten, die Menschen früher aber sehr viel jünger starben als wir heute. dpa

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