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Hochschulen sollen System

zur Zulassung selbst finanzieren

Das neue zentrale Studienzulassungssystem für Numerus-clausus-Fächer via Internet soll nur noch in diesem und im nächsten Jahr vollständig von den Ländern finanziert werden. Dies wollen die Ministerpräsidenten der Länder einer Beschlussvorlage zufolge am morgigen Donnerstag in Berlin beschließen. Ab 2015 sollen sich die Hochschulen an den Kosten beteiligen. Spätestens ab 2018 müsse dann die Vollfinanzierung der Stiftung „hochschulstart.de“ durch die teilnehmenden Hochschulen erfolgen. Das sogenannte Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) leidet allerdings unter erheblichen Startschwierigkeiten, da die meisten Hochschulen nicht über eine so moderne Computer-Technik verfügen, um mit dem zentralen Computer zu kommunizieren. Auch wehren sich die Hochschulen gegen die in einem Staatsvertrag geregelte Kostenübernahme. Das neue Verfahren wird zur Zeit nur von rund 50 der 271 staatlichen Hochschulen genutzt. Seit Jahren bleiben wegen Fehlens eines koordinierten Nachrückverfahrens bei der Studienzulassung regelmäßig rund 20 000 Studienplätze in begehrten NC-Mangelfächern unbesetzt. Dadurch entsteht den Ländern ein Schaden von gut einer halben Milliarde Euro pro Jahr. Die Kosten für einen Studienplatz werden derzeit im Schnitt mit 26 000 Euro pro Jahr beziffert. dpa

Baden-Württemberg startet Programm für mehr Plätze im Master

Baden-Württemberg hat sein Programm „Master 2016“ gestartet. Mit zusätzlichen rund 39 Millionen Euro sollen zum Wintersemester etwa 3000 zusätzliche Plätze im Master angeboten werden. Dafür schafft das Land 132 neue W-3-Professuren und ebenso viele neue Stellen im wissenschaftlichen Mittelbau sowie 66 Stellen für Sekretariate. Zwei Drittel der neuen Masterplätze sollen auf die Universitäten entfallen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Ausbau stark nachgefragter Plätze in den Naturwissenschaften und in Technik. Insgesamt soll die Zahl der Plätze im Master um 6300 auf 15 800 aufgestockt werden. akü

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