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Forscher kommen dem Ursprung

der Hepatitis C auf die Spur



Auf der Suche nach dem Ursprung der Hepatitis-C-Viren sind Forscher vorangekommen. Ein Team unter Federführung der Bonner Uniklinik hat die mögliche Herkunft der Erreger in Nagetieren und Fledermäusen ausgemacht, teilt die Universität mit. Die Wissenschaftler hatten Proben von 4770 Nagetieren und 2939 Fledermäusen genommen, außerdem wurden 210 Pferde sowie 858 Katzen und Hunde getestet. In den Nagern stießen sie auf zahlreiche Varianten an Hepatitis C verwandten Viren. In den Fledermäusen fanden sie Antikörper gegen den Erreger. Das sei ein klarer Hinweis darauf, dass sich die Virusfamilie evolutionär in Kleinsäugern entwickelt hat und dann möglicherweise auf den Menschen oder andere Tiere übergesprungen ist, heißt es. Diese Erkenntnisse könnten nun bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Leberentzündung helfen. AFP

Zwischen den Sternen

könnte es schneien

Im Weltall zwischen den Sternen könnte es „Schneeflocken“ aus gefrorenem Wasserstoff geben. Bislang waren die Astronomen davon ausgegangen, dass Wasserstoff im interstellaren Raum nur als Gas existiert. Zwar ist die Temperatur dort niedrig, aber der Druck ist so gering, dass Wasserstoff sofort sublimieren sollte. Doch elektrische Ladungen können Partikel aus gefrorenem Wasserstoff stabilisieren, berichtet Mark Walker vom australischen Forschungsinstitut Manly Astrophysics. Er stellt sein Modell im Fachblatt „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ vor. In der Frage, ob sich die kosmischen Schneeflocken nachweisen lassen, ist Walker optimistisch. Ein Teil der Elektronen in der Hülle um die Eispartikel sollte Strahlung bei charakteristischen Wellenlängen absorbieren und sich so verraten. kay

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