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SPD kritisiert Bundesregierung für Kürzungen bei Bildung

Die SPD kritisiert Kürzungspläne für Bildung und Forschung der Bundesregierung. Im Haushaltsentwurf 2014 komme es erstmals zu „deutlichen Kürzungen und Einschnitten“, erklärte Ernst Dieter Rossmann, der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, am Dienstag. Betroffen seien etwa Auslandsstipendien, Mittel für die Berufsorientierung von Schülern und für die Forschung an Fachhochschulen bis hin zur Projektförderung, darunter Projekte in den Bereichen IT und Software oder der Gesundheitsforschung. Unklar sei, ob Bildung und Wissenschaft noch weiter beschnitten würden. Wie berichtet, sieht sich auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) von Einschnitten bedroht. 1000 Stipendien für ausländische Studierende sind laut DAAD gefährdet. Tsp

100 000 Studierende in Chile auf der Straße

In Chile haben rund 100 000 Menschen für eine umfassende Bildungsreform demonstriert. Sie zogen am Mittwochnachmittag weitgehend friedlich durch die Straßen Santiagos. Auch aus anderen Städten wurden Demonstrationen gemeldet. Schüler und Studierende fordern in Chile seit zwei Jahren eine Reform des Bildungssystems. Imme wieder kam es zu Massenprotesten. Unter anderem verlangen die Demonstranten kostenlose Schulen und Universitäten. epd

Warane haben keine „Giftbakterien“ im Maul

Komodowarane sind nicht nur die größten lebenden Echsen, sie haben auch einen äußerst schlechten Ruf. So heißt es, dass Bakterien in ihrem Maul bei einem Biss eine schnelle Blutvergiftung auslösen würden. Lange Zeit sei vermutet worden, zwischen den Zähnen der Warane verwesende Fleischfetzen fungierten als Nährboden für Sepsis-Keime, sagt Bryan Fry von der Universität von Queensland. Doch das stimme nicht. Der Forscher analysierte die Mundflora von 16 in Zoos gehaltenen Tieren. Ergebnis: unspektakulär, berichtet Fry im „Journal of Zoo and Wildlife Medicine“. Dazu passe die Beobachtung, dass die Warane nach dem Fressen Maul und Gebiss mit der Zunge und durch Reiben an Blättern intensiv säubern. „Komodowarane sind tatsächlich sehr reinliche Tiere“, sagt der Forscher. Offenbar bringen sie ihre Beute eher durch einen Giftcocktail zur Strecke, der in Kieferdrüsen produziert wird. JKM

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