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Der Kampf gegen Lepra ist noch nicht gewonnen



Im vergangenen Jahr sind wieder mehr Leprafälle gemeldet worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) registrierte 232 850 Fälle, gut 6000 mehr als im Jahr davor, teilte sie am Mittwoch in Bangkok mit. Der Kampf gegen die Krankheit, die Nerven absterben lässt und Arterien und Venen verstopft, sei noch nicht gewonnen, warnte der WHO-Regionaldirektor für Südostasien, Samlee Plianbangchang. Dabei könne die Krankheit erfolgreich behandelt werden. Samlee rief die Weltgemeinschaft auf, sich besonders um ethnische Minderheiten und Völker in abgelegenen Regionen sowie in Slums zu kümmern. dpa

Der Entdecker des „Hobbit“ ist tot

Der australische Archäologe Mike Morwood, der mit der Entdeckung einer kleinwüchsigen Menschenart die Wissenschaft in Aufruhr versetzte, ist tot. Der 62-Jährige sei am Dienstag an Krebs gestorben, teilte seine Universität am Mittwoch mit. Sein langjähriger Kollege Bert Roberts, der das Zentrum für Archäologie an der Universität Wollongong leitet, würdigte vor allem Morwoods Entdeckung des oft als „Hobbit“ bezeichneten Frühmenschen im Jahr 2003. Die Entdeckung sei ein für einen Wissenschaftler „seltener Genuss“ gewesen, erklärte Roberts. Morwood leitete damals ein Team, das auf der indonesischen Insel Flores die Überreste eines nur einen Meter großen Frühmenschen entdeckt hatte, der vor rund 18 000 Jahren lebte. Der Homo floresiensis wurde wegen seiner Größe später „Hobbit“ genannt, in Anlehnung an die Fabelwesen in den Werken des britischen Schriftstellers J.R.R. Tolkien. AFPWHO ZU LEPRA]

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