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Waldinseln retten Bengal-Tiger

Die Landnutzung drängt Indische oder Bengal-Tiger in immer kleinere, voneinander getrennte Waldflächen zurück. Doch gibt es zwischen Tiger-Gebieten in Indien Verbindungen durch Waldinseln oder -korridore, können die Tiere die Verbindung halten, berichten jetzt Zoologen vom Smithsonian Conservation Biology Institute in Washington in den „Proceedings B“ der britischen Royal Society. Das Team um Sandeep Sharma erforschte in vier getrennten Schutzgebieten, ob die Tiger tatsächlich miteinander in Kontakt treten, für Nachwuchs sorgen und so den Genfluss in der Gesamtpopulation erhalten können. Die Daten von 273 untersuchten Tieren zeigen, dass die Indischen Tiger immer noch eine große genetische Varianz haben, obwohl ihre Zahl in den vergangenen 150 Jahren auf nur noch ein Zehntel sank. Die Korridore erfüllten ihre Funktion, schreiben die Forscher. Insgesamt soll es heute weniger als 2500 Bengal-Tiger geben. dpa

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