NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Neues Visaverfahren für deutsche Studenten in den USA

Deutsche müssen ihr Studentenvisum für die USA neuerdings anders beantragen als bisher. Das Formular, das ihnen bestätigt, dass sie die Sevis-Gebühr bezahlt haben, bekommen sie nicht mehr per Post zugeschickt. Sie müssten sich das Formblatt mit der Nummer I-901 künftig im Internet ausdrucken. Das kündigt die Diplomatische Vertretung der USA in Deutschland an. Sevis ist eine Bearbeitungsgebühr, die Deutsche zahlen, bevor sie ihr Visum beantragen. Wer sein ganzes Studium in den USA absolviert, zahlt 200 Dollar (rund 150 Euro), Austauschstudenten 180 Dollar (rund 135 Euro). Bezahlen können sie nur unter www.fmjfee.com online. Anschließend erscheint das Formblatt, das sie ausdrucken müssen. Den Ausdruck zeigen sie bei der persönlichen Visabewerbung vor. Außerdem sollten sie ihn bei sich haben, wenn sie in die USA einreisen. dpa

Unis gegen Kürzungen beim DAAD

Die Rektorenkonferenzen von Bayern, Baden-Württemberg und Hessen protestieren gegen Kürzungen beim Deutschen Akademischen Austauschdienst. Stipendienprogramme zu streichen, wäre „ein falsches Signal für die Wettbewerbsfähigkeit von Wissenschaft und Wirtschaft“, erklärten die Unipräsidenten. Wie berichtet ist im Haushaltsentwurf des Auswärtigen Amts für 2014 eine Kürzung von bis zu einem Drittel der Stipendiengelder vorgesehen. Es soll um 18 Millionen Euro gehen, bedroht sind 1000 Stipendien für ausländische Studierende. Dies sei angesichts des demografischen Wandels „von großem Nachteil“, erklären die süddeutschen Rektoren. -ry

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben