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Erster Eisenschmuck hat seinen Ursprung im Weltall

Mehr als 5000 Jahre alt sind die neun eisernen Perlen, die im alten Ägypten als Halsschmuck dienten und als die ältesten Eisenartefakte gelten. Die Objekte, heute im Petrie Museum des University College London (UCL), wurden einst aus einer Eisen-Nickel-Verbindung hergestellt, die mit einem Meteoriten zur Erde kam, berichten UCL-Forscher im „Journal of Archaeological Science“. Das Material wurde zunächst flach gehämmert und dann aufgerollt. Das Meteoritenmaterial ist härter und spröder als Kupfer, was die frühe Arbeit umso bemerkenswerter mache, betonen die Forscher. Die heute bekannte Verhüttung von Eisenerz, um daraus Gegenstände zu fertigen, gelang der Menschheit erst 2000 Jahre später. nes

Gesellschaft prägt

Großzügigkeit von Kindern

Je älter Kinder sind, desto großzügiger teilen sie – solange sie dadurch selbst keine Nachteile haben. Bei Einbußen ließ der Kooperationswille der Kinder bis zum Alter von acht Jahren nach, berichtet ein Team um Bailey House von der Universität von Kalifornien in Los Angeles in der Fachblatt „PNAS“. Danach orientierten sie sich zunehmend an den Erwachsenen in ihrer Kultur. Die Forscher hatten das Verhalten von mehr als 300 Kindern zwischen 3 und 14 Jahren aus sechs Kulturen analysiert, darunter Kinder von Jägern und Sammlern im Kongo-Becken, Fischern aus Melanesien und Großstädtern aus Los Angeles. dpa

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