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Ranking: Berliner Universitäten unter den Top 200 weltweit

Zu den Top 200 der besten Hochschulen weltweit zählen einer neuen Rangliste zufolge 13 deutsche Universitäten, darunter auch die drei großen Berliner Unis. Das geht aus den QS World University Rankings 2013/14 hervor. Demnach kommen mit Heidelberg (Platz 50), der TU München (53) und der LMU München (65) drei deutsche Unis unter die Top 100. Auf Platz 102 folgt Freiburg, auf Rang 109 die Freie Universität Berlin. Die Humboldt-Uni erreicht Platz 126, die TU Berlin Rang 183. Die ersten zehn Plätze des QS-Rankings teilen sich wie in den Vorjahren Universitäten in den USA und in Großbritannien. Auf Platz eins steht das MIT, gefolgt von Harvard und Cambridge. Auf den Rängen vier bis sechs folgen das University College London, das Imperial College London und Oxford. -ry

Gestiegene Bildungsausgaben

Die Bildungsausgaben sind in Deutschland zwischen 2009 und 2010 deutlich gestiegen. Bezogen auf alle Bildungsbereiche lagen die Ausgaben pro Kopf 2009 bei 7900 Euro, im Folgejahr stiegen sie auf 8300 Euro, teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Berufung auf Daten der Statistischen Ämter von Bund und Ländern mit. Dies entspreche einem Zuwachs von 5,1 Prozent. Im Durchschnitt der OECD-Länder habe die Steigerung nur ein Prozent betragen. Der Anteil der öffentlichen Ausgaben für Bildung sei zwischen 2005 und 2010 von 10,1 auf 10,6 Prozent der Gesamtausgaben gestiegen. Tsp

Wärme ließ Mammut aussterben

Steigende Temperaturen zum Ende der Eiszeiten haben sich erheblich auf die Wollmammuts ausgewirkt – bis diese Verwandten der Elefanten schließlich ausstarben. Mithilfe von Gen-Studien konnten schwedische und englische Forscher belegen, dass sich der Bestand in wärmeren Perioden verringerte und aufsplittete. Dies sei nicht überraschend für ein Tier, das gut an Kälte angepasst ist, erklärte Eleftheria Palkopoulou vom Schwedischen Naturkundemuseum in Stockholm. Die Ergebnisse sind im Fachblatt „Proceedings of the Royal Society B“ erschienen. Die Wissenschaftler wiesen nach, dass sich die Wollmammut-Population bereits in einer warmen Periode vor etwa 120 000 Jahren aufteilte. Es habe sich ein europäischer Zweig gebildet, der dann jedoch vor etwa 33 000 Jahren vom sibirischen Typ verdrängt wurde. Zum Ende der jüngsten Eiszeit sank die Zahl der Tiere dann dramatisch. Es sei naheliegend, dass mit einer länger andauernden Wärmeperiode das Mammut anfälliger geworden sei für seine Auslöschung, erläuterte Love Dalén vom Schwedisches Naturkundemuseum. Um zu verstehen, warum die Art ausgestorben ist, müssten Forscher noch auf die letzten Plätze schauen, an denen Wollmammuts überlebten, ergänzte Ian Barnes von der Royal Holloway Universität London. Rückzugsort war bis vor 4000 Jahren die Wrangelinsel im Arktischen Ozean. dpa

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