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Ig-Nobelpreise für

Wissenschaft mit Witz



Betrunkene halten sich selbst für attraktiver als ihre Mitmenschen. Diese und andere witzige, aber durchaus wissenschaftliche Erkenntnisse sind am Donnerstag in Boston mit dem Ig-Nobelpreis ausgezeichnet worden. Geehrt wurden Leistungen, „die zuerst die Leute zum Lachen und dann zum Nachdenken bringen“, wie es auf der Website des Ig-Nobelpreises (www.improbable.com) hieß. Forscher aus Großbritannien, den Niederlanden und Kanada wurden für ihre Langmut beim Beobachten von Kühen belohnt. Je länger eine Kuh auf der Weide liege, desto wahrscheinlicher sei es, dass sie bald wieder aufstehe, so ihre Erkenntnis. Wenn das Rindvieh dann einmal aufgestanden sei, sei es aber schwierig vorherzusagen, wann es sich wieder hinlegen werde. Ein Team aus Japan und Deutschland beschäftigte sich eingehend mit dem Phänomen, dass beim Zwiebelschneiden oftmals Tränen fließen – mit dem bahnbrechenden Ergebnis, dass der biochemische Prozess „noch komplizierter ist als bislang bekannt“. Der US-Forscher Gustano Pizzo gewann mit seiner Erfindung, wie Flugzeugentführer geschnappt, zusammengeschnürt und per Fallschirm entsorgt werden – mit punktgenauer Landung in den Händen der Polizei. AFP

Schwarm von Kugelsternhaufen

Der 2,25 Milliarden Lichtjahre entfernte Galaxienhaufen Abell 1689 stellt einen neuen Rekord auf. Insgesamt 160 000 Kugelsternhaufen schwirren einem Bienenschwarm gleich zwischen seinen Galaxien umher. Das zeigt die Auswertung der Aufnahme durch das Weltraumteleskop „Hubble“. Die Kugelsternhaufen sind zum Zentrum des Galaxienhaufens hin konzentriert und folgen damit der Verteilung der Dunklen Materie, berichten Forscher im „Astrophysical Journal“. kay

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