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Studie: Erzieherinnen sind stark von Burn-out bedroht

Erzieherinnen sind stark burn-out-gefährdet. Das geht aus einer Studie des Instituts für Gesundheitsforschung an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen hervor, für die nach eigenen Angaben fast 850 Erzieherinnen befragt wurden. 15 Prozent der Befragten gaben an, wegen des Stresses unter deutlichen bis starken psychischen Beschwerden zu leiden. Hauptgrund seien zu große Gruppen bei zu wenig Personal. Stressfaktoren seien auch ein hoher Geräuschpegel in den Gruppenräumen, umfangreiche Dokumentationspflichten, Kinder mit deutlichen Disziplinproblemen und die Neigung, Erziehungsaufgaben an Kitas zu delegieren. KNA

Anteil der Studienanfänger aus dem Westen wächst an Ost-Unis

Die 43 ostdeutschen Hochschulen sind bei Abiturienten aus dem Westen deutlich beliebter geworden. So stieg der Anteil an westdeutschen und Berliner Studienanfängern in Mecklenburg-Vorpommern binnen vier Jahren von 19,3 Prozent auf 39,5 Prozent im Wintersemester 2012/2013. In Sachsen-Anhalt stieg ihr Anteil von 15,9 auf 36 Prozent, in Thüringen von 20,7 auf 39,9 Prozent und in Sachsen von 12,3 auf 26,1 Prozent. In Brandenburg wuchs der Anteil an westdeutschen Studenten von 41,1 auf 48 Prozent. Die absolute Zahl der Studienanfänger im Osten ist allerdings gesunken, wie aus einer Statistik der Unimarketingkampagne der neuen Länder hervorgeht. dpa

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