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Wirtschaftsfaktor Hochschule hilft Stadtstaaten – und dem Südwesten

Stadtstaaten profitieren in besonderem Maße von ihren Hochschulen. Was Unis und FHs in Berlin erwirtschaften, führe zu einer Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 4680 Euro pro Kopf über dem Bundesdurchschnitt, heißt es in einer Studie des Stifterverbandes. Damit liegt Berlin in der Spitzengruppe deutlich vor Baden-Württemberg (3623 Euro), Hamburg (3355 Euro) und Bremen (3263 Euro). Während in den Stadtstaaten im Verhältnis zur Einwohnerzahl besonders viele Studierende und Wissenschaftler leben, profitiert Baden-Württemberg von der hohen Zahl seiner Hochschulen. -ry

Jeder 2000. Brite hat Prionen

Der „Rinderwahn“ und das menschliche Gegenstück, eine neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJD), sind fast vergessen. Trotzdem ist heute einer von 2000 Briten mit falsch gefalteten Prionen infiziert, schreiben Forscher von der Gesundheitsbehörde Public Health England und vom University College London im „British Medical Journal“. Sie untersuchten 32 441 Blinddarmproben. In 16 Proben konnten sie Prionen nachweisen. Ursache sei vermutlich der Verzehr von kontaminiertem Fleisch in den 80er und 90er Jahren. Obgleich die positiv Getesteten selbst keine Symptome hatten und unklar ist, ob sie jemals erkranken, ergäben sich „Konsequenzen für den Umgang mit Blut, Blutprodukten und chirurgischen Instrumenten“. Bisher sind weltweit 229 vCJD-Fälle bekannt geworden, 177 davon in Großbritannien.JKM

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