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Die Humboldt-Uni beharrt auf Korrektur der Hochschulverträge

Der Akademische Senat der Humboldt-Universität (HU) hat dem neuen Hochschulvertrag mit dem Land Berlin am Dienstag nur unter Vorbehalt zugestimmt. HU-Präsident Jan-Hendrik Olbertz wird aufgefordert, den Vertrag für 2014 bis 2017 nur zu unterschreiben, wenn ein Rechenfehler zulasten der Uni „korrigiert oder kompensiert“ wird, heißt es. Olbertz und seine Verwaltung hatten wie berichtet erst nach der vorläufigen Unterzeichnung des Vertrages festgestellt, dass Kosten für bestimmte Sonderleistungen, die die HU etwa in der Lehrerbildung bei der Vorbereitung auf die Inklusion erbringt, durch das herangezogene Rechenmodell über die vierjährige Laufzeit nicht voll der HU erstattet, sondern nach dem ersten Jahr auf die großen drei Unis umgelegt werden. Dadurch drohe die HU zwei Millionen Euro einzubüßen. Olbertz erklärte im AS, dass er weiterhin über eine Lösung verhandle. -ry

Studie: Regelmäßiger Sport verbessert schulische Leistungen

Durch regelmäßigen Sport können Teenager ihre schulischen Leistungen verbessern. Es gebe einen Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Sport und den Schulnoten, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern der schottischen Universität Dundee. Die Forscher maßen bei fast 5000 Elfjährigen bis zu eine Woche lang den Grad der körperlichen Aktivität. Dann verglichen sie die schulischen Leistungen der Probanden, als diese elf, 13 und 16 Jahre alt waren, in den Fächern Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften. Die Teenager, die bereits als Elfjährige vergleichsweise viel Sport trieben, hatten in allen Altersstufen in allen drei Fächern bessere Noten als die weniger Aktiven. Bis zum Alter von 16 Jahren verbesserten sich die Noten analog zur Steigerung der körperlichen Aktivitäten. Bei den Mädchen war der Effekt in den naturwissenschaftlichen Fächern besonders groß.AFP

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